erschöpft!? – Film-Impulse

16.07.2023 |

"Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung" (Roger Willemsen). Der Film "Wer wir waren" führt diese Zukunftsrede des 2016 verstorbenen Publizisten Roger Willemsen fort. Er will über Bilder und Reflektionen zum Nachdenken führen und Mut machen, die Erde nachhaltig zu gestalten.

Wer wir waren
 
Dokumentarfilm, 113 Minuten, Deutschland 2021, Eignung ab 14 Jahren
 
Marc Bauder führt in "Wer wir waren" Regie. Der Film versucht, aus verschiedenen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven heraus einen aufrüttelnden und zugleich inspirierenden Blick auf die Zukunft des Blauen Planeten und uns Menschen zu werfen. "Trotz des vielfältigen und jederzeit verfügbaren Wissens, so Willemsen, bliebe die Realisierung grundlegender globaler Herausforderungen und Bedrohungen aus. Die unzureichende Auseinandersetzung mit dem Klimawandel war dabei ein zentraler Kritikpunkt (filmdienst.de)".
 
Was werden zukünftige Generationen über uns denken, wenn wir bereits Geschichte sind? In diesem Dokumentarfilm blicken wir auf den gegenwärtigen Zustand der Welt und fragen uns im Geiste von Roger Willemsens Vermächtnis, ob sie an uns zweifeln werden. Sechs Denker_innen und Wissenschaftler_innen reflektieren die Gegenwart und die Zukunft. Der Film begleitet seine Gesprächspartner_innen in die Tiefen des Ozeans, über das Dach der Welt, bis in die Weiten des Weltraums und beleuchtet dabei die unglaublichen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns, einen globalen Wirtschaftsgipfel, das Erbe der Kolonialisierung und die Gefühle eines Roboters. Diese Dokumentation ist ein intensives Treffen mit sechs bedeutenden Denker_innen und Wissenschaftler_innen unserer Zeit: Alexander Gerst (Astronaut), Dennis Snower (Ökonom), Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Buddhist), Sylvia Earle (Ozeanologin), Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph) und Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin). Der inspirierende Blick auf unsere Welt hält eine hoffnungsvolle Botschaft bereit: Wir selbst haben es in der Hand, wer wir sind, wenn wir unsere Verbundenheit, unserer Gemeinsamkeit, unser "Wir" erkennen.
 
 
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