
Über das Projekt
NACHHALTIGKEIT wird in den Schulen der Schulstiftung groß geschrieben. Neben zahlreichen Projekten und Initiativen an den einzelnen Standorten, unterstützen wir unser gemeinsames Anliegen auch stiftungsweit: "Die Bewahrung der Schöpfung sowie das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit sind an den Stiftungsschulen verbindliche Prinzipien." (aus dem Leitbild der Schulstiftungsschulen)
fair.nah.logisch.-pädagogisch ist ein Projekt in Kooperation mit der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg zur Umsetzung von Nachhaltigkeit im Schulalltag an den 14 Schulstandorten in der Erzdiözese Freiburg. Dazu findet einmal im Jahr eine Tagung statt, auf der sich Schüler_innen, Lehrer_innen und Vertreter_innen der Schulstiftung auf gemeinsame Ziele verständigen, Aktivitäten vorstellen und neue Ideen schmieden.
Das –pädagogisch ist das PLUS der Stiftungsschulen bei fair.nah.logisch. Mit dem pädagogischen Wirken im Unterricht, in den Arbeitsgemeinschaften und auf dem Schulgelände, bei Schulfesten, Reisen und Kooperationen, wirkt fair.nah.logisch.-pädagogisch nachhaltig in die kommenden Generationen hinein. Sie sind ganz Sache der Schüler_innen, der Lehrkräfte und Eltern. Selbstverständlich sind seit jeher auch die nicht-pädagogischen Themen im Blick der Leitungen: Beschaffung von Arbeitsmaterial, Sonnenenergie nutzbar machen, energetische Sanierungen, etc.
Reisen und Ausflüge

Flüge bilden die Ausnahme und das Reiseziel wird unter ökologischen Gesichtspunkten gewählt.

Klassen- und Studienfahrten finden grundsätzlich mit Zug und Bus statt. Flüge bilden bei Begegnungs- und Austauschprojekten die Ausnahme. Die Diskussion über den ökologischen Fußabdruck des Verkehrsmittels und der Aktivitäten in der Gruppe/Klasse ist das erklärte pädagogische Ziel.

Klassen- und Studienfahrten finden grundsätzlich mit Zug und Bus statt. Flüge bilden bei Begegnungs- und Austauschprojekten die Ausnahme und werden kompensiert. Es bestehen an der Schule klare Vorgaben und wirksame Strukturen, um den ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Es werden Verkehrsmittel, Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten betrachtet. Dies wird in der Gruppe/Klasse diskutiert und entschieden.
Schulweg



Es gibt regelmäßige, fest verankerte Aktionen, um nachhaltige Mobilität an der Schule zu fördern. Die Schule sensibilisiert Schülerinnen und Schüler und Eltern für einen nachhaltigen und sicheren Schulweg.
Mittagsverpflegung / Mensa



Pausenverpflegung / Automaten



Lehrerzimmer



Verpflegung bei Veranstaltungen



Aktivitäten



Verankerung u. Steuerung



Schüler-Mit-Verantwortung



Kooperation



Naturkreisläufe



Lebens-Mittel



Schulmaterial


Beschaffungsleitlinie



Textilien



Ressourceneffizienz



Zukunftsforum 2026
„Planetary Health – Gesunde Schule“
Beim Zukunftsforum vom 20. bis 21. Mai 2026 in Rastatt zeigten die fair.nah.logisch.-pädagogisch-Teams der Schulstiftungsschulen, dass man trotz oder gerade wegen der vielen Krisen den Kopf nicht in den Sand stecken darf, sondern eine „Jetzt-erst-recht“-Aufbruchsstimmung etablieren und pflegen muss.
Beim Zukunftsforum fair.nah.logisch. – pädagogisch in Rastatt kamen im Mai 2025 Teams aus allen Stiftungsschulen zusammen – mit im Gepäck: ihren Entwicklungsbaum. Ein Symbol, das nicht nur die Ziele der Schulstiftungsgemeinschaft sichtbar macht, sondern auch zeigt, was jede Schule schon geschafft hat.
Anders als bei starren Zertifizierungen geht es bei fair.nah.logisch. – pädagogisch nicht darum, einfach Häkchen zu setzen. Jede Schule entscheidet selbst, wo sie gemäß der Kriterien steht und wo sie wachsen will – im eigenen Tempo, mit Blick auf das, was vor Ort Sinn macht. Und das im Verglich und im Austausch mit den anderen Schulstandorten.
Besonders spannend war in diesem Jahr der Perspektivwechsel:
Mit drei verschiedenen "Hüten" haben die Teilnehmenden bewusst die Rollen gewechselt –
Die Wollmütze stand für den Alltag in den AGs oder im Lehrerzimmer, die Baseballcap für die fnl-p-Teams mit dem Blick aufs große Ganze am eigenen Schulstandort, und der "seriöse" Hut für die Kommissionssicht auf die Entwicklungsziele und Kriterien.
Mit drei verschiedenen "Hüten" haben die Teilnehmenden bewusst die Rollen gewechselt –
Die Wollmütze stand für den Alltag in den AGs oder im Lehrerzimmer, die Baseballcap für die fnl-p-Teams mit dem Blick aufs große Ganze am eigenen Schulstandort, und der "seriöse" Hut für die Kommissionssicht auf die Entwicklungsziele und Kriterien.
Ein thematischer Fokus lag dieses Jahr auf dem Naturerleben – also der Frage: Wie machen wir Natur als Lernraum erfahrbar? Außerdem konnten alle Teilnehmenden den "Praxis-Führerschein" fürs Klima-Puzzle-Spiel machen – ein Input von den beiden Lehrkräften Jakob von Au und André Braun.
Was bleibt? Ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Viele neue Impulse. Und die Erkenntnis:
Nachhaltige Schulentwicklung lebt vom Mitmachen. Vom Miteinander.
An der Klosterschule vom Hl. Grab setzen wir seit einigen Jahren bewusst auf das Thema Nachhaltigkeit: Schülerinnen und Schüler engagieren sich als ausgebildete Umweltmentorinnen oder -mentoren, als Energiemanagerinnen oder -manager, in einer AG beim FairTrade-Pausenverkauf. Außerdem bieten wir umwelt- und sozialverträgliche Schulmaterialien an. Bei der Aktion "Stadtradeln" machen wir ebenfalls mit und können so viele unserer Schulgemeinschaft für das Radfahren begeistern.
Das Gymnasium St. Paulusheim setzt sich als zertifizierte Fairtrade school für die Themen Nachhaltigkeit und fairer Handel ein.
Die Nachhaltigkeits-AG betreibt zweimal wöchentlich einen Fairtrade-Kiosk und organisiert verschiedene Aktionen im Schuljahr, um die Schulgemeinschaft für das Thema zu sensibilisieren. Im vergangenen Jahr wurde für alle Klassen ein regionales, saisonales und faires Frühstück organisiert.

Jedes Jahr nehmen einige Schüler:innen der 8. Klasse beim „GECKO-Projekt“ teil. Dabei haben sie zum Beispiel eine Info-Stunde zu Fairtrade-Siegeln organisiert und eine kleine Ausstellung zum Thema nachhaltiges Leben gestaltet.
In der „NachhaltICHkeits-Arena“ der AOK, die regelmäßig Gast an der St. Landolin-Schule ist, können die Schüler:innen an verschiedenen Stationen auf interaktive Weise mehr über einen nachhaltigen Lebensstil lernen.
Außerdem schlägt im Juli 2026 das Projekt „Jetzt WELTfairÄNDERN“ vom BDKJ auf dem Schulhof der St. Landolin Schule ihre Zelte auf. Hierbei wird sich in Workshops mit Themen wie soziale Gerechtigkeit, Wirtschaft und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt.
Zudem gibt es eine Umweltschutz-AG sowie die größte Solarthermie-Anlage Südbadens. Außerdem schlägt im Juli 2026 das Projekt „Jetzt WELTfairÄNDERN“ vom BDKJ auf dem Schulhof der St. Landolin Schule ihre Zelte auf. Hierbei wird sich in Workshops mit Themen wie soziale Gerechtigkeit, Wirtschaft und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt.
Nachhaltigkeit hat an den St. Raphael-Schulen viele Facetten: Unsere traditionsreiche Schülerfirma bietet der Schülerschaft neben Fairtrade-Snacks auch umweltfreundliche Schulmaterialien und begrüßt alle neuen 5. Klassen mit kompletten Heftepaketen zum Schulbeginn. Wir sind mit Fairtrade-Aktionen auf Schulveranstaltungen präsent und betreten auch einmal Neuland, wie aktuell mit der Klimaschutz-Challenge "Wir machen blau". Mit unserem BNE-Team sind wir mit städtischen Schulen und Akteuren gut vernetzt.
Nachhaltigkeit ist einer der Schwerpunkte in unserem Schulleben. Ausgebildete Umweltmentorinnen, Energiemanagerinnen in jeder Klasse, Fahrradmentorinnen und mehrere Lehrkräfte verantworten diese Themen. Daneben gibt es die Umwelt-AG sowie die Fairtrade-AG. Sie verantworten das "Umweltthema des Monats", den Fair-Trade-Shop und die faire Woche. Zertifiziert ist das St.-Dominikus-Gymnasium u.a. als "Fair-Trade-Schule" und als "fahrradfreundliche Schule". Die unterrichtlichen Themen sind im Umweltcurriculum zusammengefasst, das für jede Klassenstufe bestimmte Inhalte und Projekte vorsieht. Durch die PV-Anlagen erzeugen wir den größten Teil des Stromverbrauchs selbst.













