Start von "Eine Erde. Das ökumenische Netzwerk"
Zwei bundesweite Nachhaltigkeits-Netzwerke haben sich zusammengeschlossen: Der Ökumenische Prozess Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten und das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit. Der Name des neuen Netzwerks lautet Eine Erde. Das Ökumenische Netzwerk. Die Erzdiözese Freiburg ist und bleibt Teil des Netzwerks.

Das neue Netzwerk Eine Erde nimmt seine Arbeit am 1.4.2025 an vier Standorten auf – in Berlin, Hamburg, Lutherstadt Wittenberg und Köln. Es wird Kirchen, Gemeinden und Gruppen als Dachorganisation, Anlaufstelle und Plattform dienen für Informationen, Vernetzung, Kampagnen, theologische Forschung und die spirituelle und theologische Auseinandersetzung mit den Aufgaben der Zeit. "Wir wollen neue Zugänge zur sozialen und ökologischen Transformation schaffen und an Hoffnungsgeschichten mitwirken" betonte Eva Baillie im Namen des Teams aus vier hauptamtlichen Referentinnen, die das Netzwerk dezentral koordinieren. "Wir sind überzeugt, dass Kirchen und ihre Akteur:innen einen wesentlichen und einzigartigen Beitrag zum kulturellen Lernprozess und gesellschaftlichen Dialog leisten."
Beide Netzwerke haben sich mit ihren Schwerpunkten in den vergangenen Jahren weite Anerkennung im kirchlichen Raum verschafft und gesellschaftspolitisch eingebracht. Während sich das ÖNK auf die Themen Klima- und Ressourcengerechtigkeit fokussierte, nahm der ÖP die schöpfungstheologische Dimension und die Rolle der Kirchen im Anthropozän in den Blick. Durch den Zusammenschluss werden die unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen unter einem Dach zusammengefasst. Das neue Netzwerk "Eine Erde" will inhaltlich eine größere Bandbreite als seine Vorgängerorganisationen abdecken, Synergien schaffen und Doppelungen abbauen bzw. diese in Stärken umwandeln.
Finanziert wird das neue Netzwerk durch seine Mitglieder sowie die kirchlichen Hilfswerke MISEREOR (katholisch) und Brot für die Welt (evangelisch).