Frau Kleinschmidt ist auf der Suche nach einem Kleid. Mesner Hummel hat seine Unterstützung angeboten, denn durchschnittlich kauft pro Jahr Jede und Jeder in Deutschland 60 neue Kleidungsstücke. Das ist zu viel, findet Hummel. Auch wenn seine Schneiderkünste noch ausbaufähig sind: Zum Neukauf gibt es eine Reihe von Alternativen!
Hummel-Tipp Nr. 137: Fast (neue) Fashion
60 Kleidungsstücke pro Jahr – kann das sein? Gut, da zählen auch Socken und Radklamotten mit. Und die einen kaufen mehr, die anderen weniger. Doch 40 Prozent des Kleiderschrankinhaltes wird sehr selten oder nie getragen! „Fast Fashion“ nennt sich dieser Trend, „schnelle Mode“. In kurzer Folge hängt neue Ware im Geschäft – zum unschlagbar günstigen Preis verspricht sie den schnellen Glücks-Kick. Was das für die Arbeitsbedingungen und Umweltverträglichkeit bedeutet, kann man sich allerdings denken.
Fast fünf Kilo Textilien werden pro Person pro Jahr in Deutschland weggeworfen. Altkleidersammlungen klagen mittlerweile, dass sich die Billigmode oft nicht einmal in Putzlappen umwandeln lässt – und verbrannt werden muss.
Dabei geht es auch anders: Dazu hilft es schon, beim Kauf auf Qualität zu achten. Gute Kleidung kostet zwar mehr, hält aber im Vergleich auch viel länger. Dann lohnt es sich auch, gebrauchte Kleidung über Internet- seiten wie Kleiderkreisel und Ebay, oder auf dem Floh- markt und im Second Hand Laden zu (ver)kaufen. Oder man setzt sich wie unser Hummel an die Nähmaschine. Nun muss er nur noch mehr über Frau Kleinschmidts Geschmack herausfinden.
